Aktuell » FABI

Die Abstimmungsvorlage FABI (Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur) wurde im Februar 2014 vom Stimmvolk gutgeheissen. Damit verbunden ist die steuerliche Begrenzung der Berufskosten für den Arbeitsweg die per 1. Januar 2016 eingeführt wurde. Folgende Änderungen:

  • FABI gilt nur für unselbständig Erwerbstätige
  • Laut Bundesgesetz über die Direkte Bundessteuer neu nur noch zu einem Maximalbetrag von CHF 3‘000.- Fahrkostenabzug, was zu einer Erhöhung des steuerbaren Einkommens führen kann.
  • Unterschiedliche Behandlung
    • Pendler im öffentlichen Verkehr
      • Abzug CHF 3‘000.- und nicht die effektive Kosten
  • Pendler mit Privatfahrzeug
    • Erhöhung um die Differenz zwischen effektive Arbeitswegkosten (Anzahl Fahrten x Distanz in km x 220 Arbeitstage x 70 Rappen) abzüglich CHF 3‘000.-
  • Pendler mit Geschäftsfahrzeug
    • Bislang war nur die private Nutzung angerechnet worden und nicht der Arbeitsweg. Es entsteht ein Geldwerter Vorteil und dadurch Aufrechnung in der privaten Steuererklärung. Dieser ergibt sich aus: Arbeitsweg in CHF, abzüglich CHF 3‘000.-

Die Kantone sind frei bei einer allfälligen Begrenzung des Abzuges.

Einige Beispiele, in CHF:

  • BS: max 3‘000.-
  • BL: max 6‘000.-
  • AG: max 7‘000.-
  • SO: keine Beschränkung vorgesehen
  • BE: max 6‘000.-
  • ZH: max 6‘000.-

Weitere Infos

https://steuerportal.ch/news/auswirkungen-von-fabi-auf-den-lohnausweis-neuerungen-im-bereich-geschaftswagen


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